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Was hat sich bei den Abschreibungen geändert?

Steuernews-TV November 2020

Was hat sich bei den Abschreibungen geändert?

Das Konjunkturstärkungsgesetz 2020 brachte unter anderem zwei wesentliche Änderungen im Bereich der Absetzung für Abnutzung (Afa). Was sich konkret bei den Abschreibungen geändert hat, sehen Sie in der neuen Ausgabe von Steuernews-TV.

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Was hat sich bei den Abschreibungen geändert?

Das Konjunkturstärkungsgesetz 2020 brachte unter anderem zwei wesentliche Änderungen im Bereich der Absetzung für Abnutzung (Afa):

Alternativ zur linearen Abschreibung ist für bestimmte Wirtschaftsgüter, die nach dem 30. Juni 2020 angeschafft oder hergestellt werden, eine degressive AfA mit einem unveränderlichen Prozentsatz von höchstens 30 % möglich. Der Prozentsatz ist auf den jeweiligen Buchwert (Restbuchwert) anzuwenden. Der höhere AfA-Betrag zu Beginn der Nutzungsdauer vermindert die Steuerbemessungsgrundlage und soll so Investitionsentscheidungen positiv beeinflussen.

Von dieser Form der Abschreibung sind aber diverse Wirtschaftsgüter ausgeschlossen. Für Gebäude, die nach dem 30. Juni 2020 angeschafft oder hergestellt worden sind, ist eine beschleunigte AfA vorgesehen. Im Jahr, in dem die Absetzung für Abnutzung erstmalig zu berücksichtigen ist, soll die AfA von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nun höchstens das Dreifache des bisher gültigen Prozentsatzes, im darauffolgenden Jahr höchstens das Zweifache betragen. Ab dem zweitfolgenden Jahr erfolgt die Bemessung der AfA wie bisher.

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